Dieser Brief wurde an die deutsche, österreichische und schweizerische Delegation bei den Vereinten Nationen geschickt, sowie an deren Botschaften in Israel und deren Konsulate in Ramallah:

Sehr geehrter Herr […]

Dieser Brief erreicht Sie aufgrund der großzügigen Spendengelder der Bundesregierung für humanitäre Zwecke an UNRWA.

Die von UNRWA für das neue Schuljahr genutzten Schulbücher repräsentieren dasselbe Curriculum, welches als roten Faden die Idee des sogenannten “Right of Return by force of arms” fördert; etwas, das bei gründlichem Lesen der Schulbücher demonstriert werden kann.

https://israelbehindthenews.com/2020/04/29/examining-text-books-handed-to-unrwa-by-the-palestine-liberation-organization/19975/

Was zusätzliches Öl ins Feuer des UNRWA Curriculum in Gaza gießt, ist der Fakt, dass Hamas volle Kontrolle über alle UNRWA Einrichtungen in Gaza zeigt – zu einer Zeit, in der sich 75% von Gazas Bevölkerung in UNRWA Flüchtlingslagern befinden.

In aufeinander folgenden Wahlen seit 1999 haben unsere Studien gezeigt, dass Hamas völlige Kontrolle über die UNRWA Gaza workers union und die UNRWA Gaza teachers union gewonnen hat. Diese Kontrolle hat Hamas seitdem beibehalten, und zwar ungeachtet der Tatsache, dass die Vereinten Nationen und die meisten aller UNRWA Geberländer Hamas als Terrororganisation definieren.

Unsere Filme über das UNRWA Bildungssystem in Gaza – vor Ort gedreht seit 2009 – haben nicht nur gezeigt, dass Hamas UNRWA Schulen als Übungsplätze für militärische Operationen benutzt, sondern auch mit scharfen Waffen ausgerüstete UNRWA Schüler in UNRWA Räumlichkeiten werden gezeigt.

https://www.cfnepr.com/205640/Movies

Die Wiedereröffnung von UNRWA Schulen in Gaza bedeutet, dass Hamas erneut aus einer bequemen Position für ihre illegalen Militär-Operationen agieren kann, indem sie indoktrinierte Schüler dazu motiviert, leichte Waffen, Balone und Raketen nach Süd-Israel zu schießen und von UNRWA Schulen gedeckt abzufeuern. Abgefeuert von UNRWA Schulen, deren Motto weiterhin “the right of return by force of arms” bleibt.

Die beeinflussbaren Köpfe von jungen UNRWA Schülern in Gaza sind instruiert, dass Israels westlicher Negev vormals von deren arabischen Dörfern besiedelt war und dass sie in temporäre UNRWA Flüchtlingslager in Gaza vertrieben wurden. Dort sind sie seitdem, wo ihnen von UNRWA Schulen in Gaza beigebracht wird, dass sie ein Recht darauf hätten, Land zurückzunehmen, das sie in Israels Unabhängigkeitskrieg verloren haben. Gazas Jugend hat nie von der historischen Tatsache gehört, dass Israel zu seiner Staatsgründung 1948 von sechs arabischen Armeen in einem Angriffskrieg überfallen wurde.

Seit Jahren schon haben unsere Filmteams in Gaza dokumentiert, wie die Hamas UNRWA Schüler dazu beeinflusst und veranlasst an jene Zäune zu marschieren, welche die Grenze zu Israel markieren. Israel und die UNRWA- Geberländer wissen, dass Hamas in der Lage ist, erneut im Schutz des “sicheren Hafen” UNRWA zu operieren.

Deswegen drängt sich die Frage auf: Was werden die Vereinten Nationen und die Geberländer tun, um zu verhindern, dass UNRWA im kommenden Schuljahr nicht erneut als Startrampe für weitere Angriffe missbraucht wird?

Dieses Szenario erwartet das neue UNRWA Schuljahr in Gaza.

Aus irgendwelchen Gründen hat UNRWA entschieden, seine Schulen für dieses Mal nur in Gaza zu öffnen.

All dies wirft die Frage auf, ob die Vereinten Nationen und die UNRWA Geberländer als mäßigende Kraft eintreten werden?

Innerhalb der letzten vier Jahre hat das Center for Near East Policy Research in Begleitung mit Rabbi Abraham Cooper, dem stellvertretenden Dekan des Simon-Wiesenthal Center, fünf Sitzungen mit hochrangigen Offiziellen des UN-Generalsekretärs abgehalten.

Das Team des UN-Generalsekretär machte klar, dass es die Verantwortung der Geberländer ist, Verantwortung dafür zu übernehmen und zu kontrollieren, dass ihre Spendengelder an UNRWA für friedliche Zwecke genutzt werden.

Was wird die Bundesregierung zum Start des neuen UNRWA Schuljahres in Gaza (Samstag, 08. August) unternehmen, um sicherzustellen, dass das neue UNRWA Schuljahr in Gaza gemäß den Richtlinien der Vereinten Nationen verläuft?

Freundlichst,
David Bedein

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David Bedein is an MSW community organizer and an investigative journalist.   In 1987, Bedein established the Israel Resource News Agency at Beit Agron to accompany foreign journalists in their coverage of Israel, to balance the media lobbies established by the PLO and their allies.   Mr. Bedein has reported for news outlets such as CNN Radio, Makor Rishon, Philadelphia Inquirer, Los Angeles Times, BBC and The Jerusalem Post, For four years, Mr. Bedein acted as the Middle East correspondent for The Philadelphia Bulletin, writing 1,062 articles until the newspaper ceased operation in 2010. Bedein has covered breaking Middle East negotiations in Oslo, Ottawa, Shepherdstown, The Wye Plantation, Annapolis, Geneva, Nicosia, Washington, D.C., London, Bonn, and Vienna. Bedein has overseen investigative studies of the Palestinian Authority, the Expulsion Process from Gush Katif and Samaria, The Peres Center for Peace, Peace Now, The International Center for Economic Cooperation of Yossi Beilin, the ISM, Adalah, and the New Israel Fund.   Since 2005, Bedein has also served as Director of the Center for Near East Policy Research.   A focus of the center's investigations is The United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA). In that context, Bedein authored Roadblock to Peace: How the UN Perpetuates the Arab-Israeli Conflict - UNRWA Policies Reconsidered, which caps Bedein's 28 years of investigations of UNRWA. The Center for Near East Policy Research has been instrumental in reaching elected officials, decision makers and journalists, commissioning studies, reports, news stories and films. In 2009, the center began decided to produce short movies, in addition to monographs, to film every aspect of UNRWA education in a clear and cogent fashion.   The center has so far produced seven short documentary pieces n UNRWA which have received international acclaim and recognition, showing how which UNRWA promotes anti-Semitism and incitement to violence in their education'   In sum, Bedein has pioneered The UNRWA Reform Initiative, a strategy which calls for donor nations to insist on reasonable reforms of UNRWA. Bedein and his team of experts provide timely briefings to members to legislative bodies world wide, bringing the results of his investigations to donor nations, while demanding reforms based on transparency, refugee resettlement and the demand that terrorists be removed from the UNRWA schools and UNRWA payroll.   Bedein's work can be found at: www.IsraelBehindTheNews.com and www.cfnepr.com. A new site,unrwa-monitor.com, will be launched very soon.

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